Frohes Neues – Brausilvester

Posted by on 30 Sep 2011 | Filed under: Bier-News, Biergeschichte


Ich wünsche allen Lesern ein “Frohes Neues”! Nein, das ist kein verfrühter Neujahrsgruß. Heute ist Brausilvester, zumindest in Österreich. Begründet ist dieses Datum mit der Tatsache, dass die Landwirte nun mit der Ernte der Zutaten anfangen und in vielen Brauereien nun ein neues “Braujahr” anfängt. Ein Relikt der Vergangenheit, doch gibt es heute noch viele Betriebe, die sich am Brausilvester mit dem Bilanzjahr orientieren. Prost!

Carlsberg Werbespot 148 Rocker

Posted by on 29 Sep 2011 | Filed under: Neuigkeiten


Nicht nur Heineken bringt witzige Werbespots im Biersektor, auch Carlsberg reiht sich dort nun ein. Wie würdest du reagieren, wenn du in ein von Rockern besetztes Kino kommst? Gefunden habe ich das bei meinen Freunden von Funeee.net

Biertest: Schneider Weisse – Mein Nelson Sauvin

Posted by on 28 Sep 2011 | Filed under: Biertest


 

Heute Abend kann ich euch den derzeitigen “Heiligen Gral” des Weißbierwesens präsentieren. Soviel kann man schon einmal vorweg sagen. Vor einigen Tagen wurde ich von Schneider Weisse gefragt, ob ich interesse daran hätte, die neuste Weißbierkreation zu testen. Natürlich bejahte ich dieses Angebot und bekam, wie meine Bloggerkollegen von Lieblingsbier.de und vom Weizenblog, am Anfang der Woche ein Paket mit 2 Flaschen vom limitierten “TAPX Mein Nelson Sauvin”. Außerdem lagen dem Paket noch zwei Ausgaben der SchneiderZeit bei. Tatsächlich klärt ein Artikel mich über die Umbenennung des Sortiments auf. So leitet sich das “Tap” aus dem Englischen “on tap”, also “vom Fass” ab. Die Weisse Bräuhaus G. Schneider & Sohn GmbH ist eine Brauerei, die sich ausschließlich auf Weißbier (im Norddeutschen auch oft nur “Weizen” genannt) spezialisiert hat. Anlässlich des 25 jährigen Jubiläums der ABT Cafes, also einem Zusammenschluss von Kneipen mit einer breiten Bierauswahl, hat Schneider Weisse nun beschlossen einen Sondersud zu brauen.

Der Name basiert auf den eingesetzten Hopfen. Hier kam die neuseeländische Hopfensorte “Nelson Sauvin”, von HortResearch aus Nelson, zum Einsatz. Das Etikett wurde, zu großen Teilen, persönlich vom derzeitigen Geschäftsführer Georg VI gestaltet. Aber nun “hands on beer” und auf zum eigentlichen Test. Die sekt bzw. weinartige Flasche beinhaltet 0.75l Bier und wird von einem Kronkorken verschlossen. Das Weißbier enthält 7,3 % vol. Alkohol und eine Stammwürze von fast 17%. So gilt es als Weizenbock und folglich als Starkbier. Nach dem Entfernen des Kronkorkens umgarnt ein feiner, fruchtiger Geruch meine Nase.

Nachdem das Bier eingeschenkt wurde, bildet sich eine sehr feine Schaumkrone, die lange bestehen bleibt. Das edle Gebräu präsentiert sich in einem hellen Orange und wirkt durchaus überzeugend. Spätestens jetzt riecht man den, für mich, typischen Weißbiergeruch, der sich durch eine ausgesprochenes Fruchtaroma auszeichnet. Es gibt wohl kein anderes Getränk, dass mich so an Früchte erinnert, wie Weißbier. Im Antrunk überrascht es mich daher auch nicht und bleibt entsprechend fruchtig. Doch wirkt es deutlich vielschichtiger als andere Biere. Unheimlich ausgeglichen im Mittelteil. Zum Schluss breitet siche in feiner bitterer Geschmack im Mund aus. Leider bin ich ein wenig vorgeprägt was Weizenbiere angeht, da ich oft nur einen Hauch von Bananen schmecke, aber nicht bei dieser Kreation. Sie überzeugt auf ganzer Linie! 

Leider ist dieses Bier nur für besondere Anlässe gedacht, da 0.75l in der soliden Glasflasche wohl deutlich über 10€ liegen werden.

ZDF Aspekte: Die Bier-Rebellen

Posted by on 26 Sep 2011 | Filed under: Bierbrauen, Biergeschichte


Das Video kann man erstmal für sich sprechen lassen. Ich war eigentlich immer ein Verfechter und Freund des Reinheitsgebots, doch Roggen-Bier und Porter sind Spezialitäten, die auch unter dem Deckmantel “Bier” verkauft werden sollten. Interessant finde ich auch die Worte von Markus Berberich, Braumeister der Stralsunder Brauerei, der sagt: “(…) alles was natürlich ist und gut schmeckt, gehört ins Bier.” Wie steht ihr, “kurz” vor dem 500 Geburtstag des Reinheitsgebots, zu dem Thema?

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Biertest: Pott’s Landbier

Posted by on 19 Sep 2011 | Filed under: Biertest


Die Pott’s Brauerei aus dem Münsterland ist Schuld an unseren heutigen Testkandidaten. Aber vorab noch ein paar Worte zu der Brauerei.

Bereits 1769 wurde dieses Traditionsunternehmen in Oelden gegründet und wird seit 2011  in 7. Generation geführt. Die Brauerei setzt nicht auf Massenvertrieb, sondern beschränkt sich auf die Region Münsterland und 100km drum herum. Man möchte das Bier nicht zur Konserve machen, um weite Vertriebswege zu überstehen, so die Brauerei.

Außerdem fühlt man sich der Tradition verpflichtet, so setzt man auf zwei Standorte (Naturparkbrauerei und die Altstadtbrauerei direkt in der Altstadt von Oelden). Bestimmte Bierspezialitäten, die es in limitierten Auflagen zu kaufen gibt (derzeit zB. ein Triple Porter), werden in alten Wein- und Sherryfässern eingelagert. Passend dazu auch der Slogan “Erfrischend natürlich”. Beste Vorraussetzungen also für ein gutes Bier! Das Sortiment umfasst neben dem Pott’s Pilsener, Pott’s Prinzipal (ein Pils mit höherer Stammwürze), Pott’s Weizen, alkoholfreies Pott’s Weizen und einigen Biermischgetränken, auch das Pott’s Landbier.

Das Bier kommt in einer rustikalen Bügelflasche daher. Neben den regulären Angaben, wie Haltbarkeit und Pfandangaben, kann man auf der Rückseite ein Etikett finden, welches einen über die Vorzüge des Landbiers aufklärt. Unter der Alkoholangabe (4,8 % Vol.), wird auch die Stammwürze mit 11,5% angegeben. Nach dem Öffnen des Bügels wird man mit einem deutlichen “Plopp” auf den Biergenuss vorbereitet. Die Vorfreude steigt und das gut gekühlte Bier wird ins Glas befördert. Es zeigt sich ein sehr rötlich dunkler Inhalt, etwas dunkler als man das, laut Etikett, versprochene “Bernsteinfarben” erwarten würde.Fast schon wie ein reines Bockbier.

Landbier im Glas

Die Schaumkrone bildet sich schnell mittelfeinporig, schwenkt aber ebenso schnell ins grobporige. Leider nicht sehr stabil. Als kleine Entschädigung dafür kann man sehr deutlich Malzaromen riechen, die definitiv Lust auf den Antrunk machen.

Gesagt, getan! Im Antrunk dominieren klar die röstigen Malzaromen. Kohlensäure ist vorhanden, aber nicht übermäßig viel. Das Landbier erfrischt, wie versprochen, auch wenn es sehr kräftig wirkt. Durch die dominierenden Malzaromen wird das Bier aber relativ süß und verhindert so automatisch den Massenkonsum. Nach einiger Zeit und, vor allem, im Abgang kommen Karamell- und Kaffeenoten leicht durch. Der Hopfen hält sich dezent zurück, fehlt aber auch nicht. Alles in Allem ist das Pott’s Landbier süßlich, süffig und ausgewogen. Es erreicht eine subjektive 7.5 von 10. Ein bis zwei kann man gerne trinken, danach stell ich es mir nicht mehr so angenehm vor.

 

Bierblog auf neuen Server umgezogen

Posted by on 11 Sep 2011 | Filed under: Bierblog


Ich habe gerade das Bierblog umgezogen auf einen neuen Server. In den nächsten Tagen wird hier wieder alles funktionieren, wie gewohnt.

Trumer Biermaschine

Posted by on 03 Dez 2010 | Filed under: Bier-News


Bereits vor einiger Zeit erreichte mich per Kontaktformular von einem Unbekannten ein Link zu dem Youtube Video der Trumer-Biermaschine.

Bierblog Neuigkeiten

Posted by on 11 Sep 2010 | Filed under: Bierblog


Das ist der Bierblog. Das Weblog rund ums Bier

So es gibt mal wieder ein paar Neuigkeiten von der Bierblogger-Front. Zuerst einmal wäre da der Jens-Erik, der das Bierblog Team nun um eine weitere Person ergänzt. Er hat sich zum Ziel gesetzt exotische und außergewöhnliche Biere zu finden und zu testen.

“Herzlich Willkommen!” noch einmal, auch an dieser Stelle.

Außerdem gibt es nun einen Bierblog-Twitteraccount. Unter dem Nicknamen “bier_blog” werden dort nicht nur die neusten Veröffentlichungen angezeigt, sondern auch rund ums Bier getwittert. Die neue Kategorie “Biertest” hat dann auch eine ganze, eigene Seite spendiert bekommen. Dort findet man nun alle Biertests gesammelt.

Zu guter Letzt möchte ich auch noch auf die neu erstellte Flickr-Gruppe hinweisen. Integriert wurde sie bereits in der Sidebar, auf der rechten Seite. In den Bilderpool könnt ihr alle Fotos, die im Zusammenhang mit dem Bierblog oder dem Thema Bier stehen, einfügen. Danach werden sie dann in der Seitenleiste angezeigt.

Biertest: Hövels Original

Posted by on 06 Sep 2010 | Filed under: Biertest


Hövels Original

Schaum: Mittelfest, fällt relativ schnell großporig zusammen.

Farbe: Traumhaftes, dunkles Braun. Geht in Richtung dunkles, sehr dunkles Bernstein.

Nase: Malzig, karamellig, etwas süß. Man riecht, dass verschieden Malze verwendet wurden. Es riecht wie eine Mischung aus Altbier und Malzbier. Macht auf jeden Lust auf mehr.

Geschmack: Wow. Es haut einen um. Der erste Eindruck ist geprägt von einer schwachen Rezenz. Die Kohlensäure ist relativ schwach vorhanden. Gleich danach kommt das

wunderbare Aroma von Hopfen über die Zunge gerollt. Im ersten Rollen allerdings noch recht sanft, im Abschluss/Abgang folgt dann der erste harte Schlag: Hopfen pur, kein

Wunder dass es ein Bitterbier ist. Der Name ist gegen Ende wirklich Programm. Ein interessantes Bier, ein tolles Bukett, volles Aroma von den Malzen und dem Hopfen am Gaumen. Es ist wirklich schwer zu beschreiben. Bitter, frisch, hopfig, malzig, karamellig. Spannend…! Es ist allerdings nichts für Mischbiertrinker oder solche, die nur schwach gehopftes Bier mögen. Das Schlimme an dem Bier: Man muss einfach trinken und trinken und…denn jeder Schluck offenbart neue Geschmackserlebnisse, die sofort wiederholt werden wollen =)

Biertest: Staropramen Lager

Posted by on 04 Sep 2010 | Filed under: Biertest


Gestern abend gabs nach dem Nörten-Hardenberger noch ein:

Staropramen Lager

Sorte:  Pils

Alk.: 5,0%

Farbe: Ein tiefes, dunkles Gold, ziemlich klar. Für ein Bier: Starke Farbe

Die Nase ist ziemlich undifferenziert, etwas fruchtig und dabei leicht süßlich.

Das erste, was man spürt, ist die Rezenz (Frischeindruck des Bieres. Vorallem bestimmt durch CO2&Säuregehalt d. Bieres). Die Kohlensäure ist stark, frisch und prägend. Der Mund wird davon schön kraftvoll ausgefüllt, bis sich langsam auch der feine Hopfen vorkämpfen kann. Dieser wird begleitet von einer interessanten, feinen Süße, die allerdings nicht allein vom Bier an sich kommt. Ein BLick auf die Zutaten zeigt: Maltosesirup ist zugegeben worden. Aha, da könnte die feine Süße doch her kommen. Insgesamt ein recht würziges Bier!

Ein Blick auf: http://www.staropramen.de/index.php?id=11 und Wiki zeigt: In Deutschland gibt es nur Lager, Granat und Dark. Da auf dem Etikett sonst nix steht, handelt es sich wohl um Lager. Allein die Farbe des Bieres auf der HP von Staropramen spricht dagegen. Egal. Fazit: Leckeres Bier, elegant, würzig und mit einer tollen Süße.

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